Yorkfahrt 2020 - Danke – Dank Je Wel – Thank You

 

75 Schülerinnen und Schüler plus fünf Kolleginnen und Kollegen machten sich am Donnerstagmorgen auf den Weg nach York – Münsters Partnerstadt knapp 600 Kilometer entfernt von Coesfeld. Entgegen der für Klassenfahrten üblichen klappernden Sitzgelegenheiten auf Rädern schickte das Busunternehmen Paul Kürten zwei neue Reisebusse, die das Wort „Reise“ wirklich verdienten inklusiver ihrer Fahrer. Plätze einnehmen, anschnallen, Kopfhörer rein, los ging’s.

 

Die niederländische Stadt Delft zwischen Rotterdam und Den Haag war unser erster Anlaufpunkt. Bei Nieselregen und fünf Grad schlenderte die Gruppe in Richtung Stadtzentrum, um sich mit überlebenswichtigen Dingen des alltäglichen Gebrauchs einzudecken. Daneben luden die Nieuwe Kerk und Ode Kerk zu einem kurzen Besuch ein, der sich lohnte.

 

Am Nachmittag ging es dann weiter in Richtung Rotterdam. Vom dortigen Hafen aus enterte die Gruppe die Fähre rüber ins englische Hull. Noch waren die Folgen des Brexits am Check-In nicht zu spüren – es bleibt abzuwarten, wie das Procedere in den kommenden Jahren sein wird.

 

Zur Überraschung der Schülerinnen und Schüler bot das Boot einige Vergnügungsmöglichkeiten, um sich die Zeit auf dem Wasser zu vertreiben. Trotz Chefstewart Trevors Hinweis auf den leicht verstärkten Seegang ließen es sich einige nicht nehmen, den Dancefloor zu stürmen, um den Hüftschwung durch das Schaukeln des Schiffs zu verstärken. Nach einer kurzen Nacht freuten sich die meisten auf das reichhaltige Frühstücksangebot auf der Pride of Hull um 6 Uhr in der Früh, oder 5 Uhr, oder 7 Uhr?

 

Ab 8 Uhr ging es dann in Kürtens Reisetraum auf der „falschen“ Straßenseite weiter in Richtung York. Vor Ort wurden wir gegen 10 Uhr von drei sehr freundlichen Guides empfangen, die uns anschließend in einer Stunde durch die Stadt führten und dabei keine Info ausließen. York Minster, eine fake-Winkelgasse und diverse Bekleidungsfachgeschäfte waren sehr lohnenswerte Anlaufstellen bei traumhaftem Wetter.

 

Gegen 16:30 Uhr ging es dann zurück in Richtung Heimat. Mit Ausnahme des partyliebenden Fährenklientels auf der Rückfahrt verlief die Heimreise in umgekehrter Reihenfolge sehr unspektakulär – auch der Seegang war deutlich ruhiger. Coesfelds Stadttore empfingen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen 13 Uhr gesund und halbwegs munter in der Heimat.

 

Auf Wiedersehen – Tot ziens – Goodbye!

 

Text: Yannick Schöckel

Fotos: A. Althoff, J. grosse Austing, M. Jolk, F. Rütter und Y. Schöckel