Verabschiedung des Schulleiters U. Pischke

Nach rund zehn Jahren an der Spitze der Einrichtung wurde der allseits geschätzte Schulleiter Ulrich Pischke am Donnerstag, 30.01.2020 offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Den Auftakt der Verabschiedungen machten die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule, die ihren Schulleiter mit einem Flashmob feierten. Das bekannte Kinderlied „Aramsamsam“ wurde kurzerhand zu „Mach langsamsam, Uli“ umgedichtet.

Es folgte der Festgottesdienst anlässlich der Verabschiedung des Schulleiters in der St. Jakobi-Kirche unter dem Motto „Zeitreise“.

In der darauffolgenden Abschlussfeier beschrieben ihn die Redner als engagierten Lehrer mit vielfältigen Kompetenzen, und alle waren sich einig: Ulrich Pischke hat die Liebfrauenschule Coesfeld nachhaltig geprägt.

Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung würdigte der Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung des Bistums Münster, Dr. William Middendorf Ulrich Pischke als einen Schulleiter, der stets nahe am Menschen tätig war, für denen die Schülerinnen und Schüler immer im Vordergrund standen und der unaufhörlich Impulse für eine innovative Schulentwicklung gab.

Der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Coesfeld, Herr Tranel, hob die Art und Weise hervor, wie Pischke die Schule geführt hat, nämlich pädagogisch und nicht als Manager, so wie es heute häufig üblich ist.

Ulrich Pischke startet seinen Vorbereitungsdienst 1980, und ist seit 1982 in unterschiedlichen Funktionen an der Liebfrauenschule tätig. 1992 wurde er Oberstudienrat, 1996 zum Studiendirektor befördert. Er war maßgeblich am Aufbau der gymnasialen Oberstufe am Berufskolleg beteiligt und übernahm im Februar 2010 die Schulleitung.

In unterschiedlichen Beiträgen ließen weitere Redner die beruflichen Stationen des langjährigen Kollegen und späteren Schulleiters wertschätzend Revue passieren und bedankten sich für dessen Engagement in der Weiterentwicklung der Liebfrauenschule. Als Vertreter für das Schulleitungsteam des bischöflichen Berufskollegs betonte Christoph Knoke, dass der Schulleiter stets den Menschen in die Mitte gestellt und damit auch dem Motto der Liebfrauenschule entsprochen hat. Und nicht nur für die Belange der Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die des Kollegiums habe Pischke immer ein offenes Ohr gehabt.

Verabschiedet wurde der Schulleiter auch mit einem Zitat seines Lieblingstrainers Jürgen Klopp: „Es war ein großes Spiel in einer phantastischen Atmosphäre, das verursacht in zehn Jahren noch Gänsehaut,“ Dieses Zitat träfe die Verbundenheit des Schulleiters mit seiner Wirkungsstätte sehr genau, so einige Kollegen.

Am Ende des beruflichen Lebens blickte Pischke in seiner Rede fröhlich, aber auch ein wenig wehmütig auf seine Laufbahn an der Liebfrauenschule zurück. Er bedankte sich bei allen, die zu seiner „persönlich positiven Bilanz“ ihren Beitrag geleistet haben und betonte, dass er nun endlich wieder mehr Zeit zum Reisen und für seine Frau und Enkelkinder habe.

Text: M. Kalvelage-Pischke

Fotos: G. Emmerich