Studienfahrt der AHE 13 - Einmal (fast) ganz Venetien erkunden

Es ist Dezember, lange dunkel und nasskalt – Zeit also, sich an die Studienfahrt der AHE 13 nach Italien zu erinnern …

Das Valle delle Cartiere, Venedig und Verona. Auf unserer Studienfahrt lernen wir die Vielfalt Norditaliens kennen. Wir wandern durch einen längst verlassenen Industriestandort bei Maderno und besichtigen die weltberühmte Markusbasilika in Venedig. Wir schauen uns das geschichtsträchtige Verona an und genießen die Sonne am Ufer des Gardasees.

Montagmorgen geht es dann nach Maderno. Durch den Ort gehen wir hinaus ins Valle delle Cartiere. In diesem Tal, durchzogen vom Torrente Toscolano, liegen viele Ruinen. Ehemalige, verlassene und verfallene Papiermühlen. Diese belieferten früher Metropolen wie Venedig. Heute sind sie noch Kulissen in malerischer Umgebung. Nach der Wanderung können wir das kleine Maderno ein wenig erkunden, bevor wir mit der Fähre nach Torri del Benaco fahren. Der Hafenort mit seiner Burg ist ein nettes Ausflugsziel mit seiner Aussicht auf das Bergpanorama. Es ist das erste Mal, dass wir nach Venetien kommen.


Am nächsten Tag durchqueren wir einmal fast Venetien, um nach Venedig zu kommen. Wir fahren nach Tronchetto, von wo aus wir mit einem Wasserbus, oder Vaporetto, zur Piazza San Marco fahren. Am Dogenpalast vorbei laufen wir zur Basilica San Marco. Die altehrwürdige Kathedrale durchgehen wir für eine gefühlte Minute, um uns danach auszuteilen und selbstständig den Fisch, die Altstadt von Venedig, erkunden zu können. Einige zieht es zur Ponte die Rialto mit ihren Geschäften auf der Brücke. Andere genießen am Markusplatz und Canal Grande einfach die Atmosphäre der Stadt.



Der Städteausflug nach Venedig wird gefolgt von einem Ausflug nach Verona. Vom Busparkplatz aus überqueren wir die Etsch und gehen ein Stück an der alten Stadtmauer vorbei, bevor wir die Arena betreten. Früher ein Ort für Kämpfe ist sie heute ein Ort der Musik. Von unseren Sitzen auf den Marmorblöcken sehen wir eine Bühne im Auf- oder Abbau. Bei der anschließenden Stadtführung sehen wir den Balkon aus Shakespeares Romeo und Julia, die streng bewachte Synagoge, Relikte aus der Zeit der Scaliger, die in der Stadt die wohl unbeliebteste Dynastie des Mittelalters war, und immer wieder Überreste der Römerzeit. Durch die Stadt bummelnd oder uns an der Etsch zwischen Ponte di Vittoria und Ponte di Scaligere ausruhend verbringen wir einige Stunden, bevor wir das Castelvecchio besichtigen.

Abends genießen wir noch bei einem Getränk den abendlichen Gardasee.

Unser letzter Tag besteht im Wesentlichen aus Stunden am Gardasee. Sowohl während wir essen, als auch während wir darauf warten, in den Bus einzusteigen, der uns wieder nach Coesfeld bringt.

Text: Max Kerkhoff

Fotos: Fabienne Rafael, Bernd Schier