Jeder Mensch braucht ein Zuhause

SchülerInnen und Studierende der SP-Ub (Marvin Weise, Jessica Westermann), SP-Ob (Cindy Bröker, Nicole Hinnersmann, Georg Lukas), HEPS-Ob (Sabine Engelbrecht, Rachel Podlech) und der BFC 11b (Stephanie Bertels, Stefanie Bußhoff, David Gillich, Melanie Feldmann) haben sich am 28.09. an einer Kampagne des Aktionsbündnisses „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“, das auf fehlenden Wohnraum in ländlichen Regionen aufmerksam macht, beteiligt.

Zu den Akteuren gehören die Flüchtlingsinitiative Coesfeld, der Caritasverband für den Kreis Coesfeld, der Verein Interkulturelle Begegnungsprojekte (IBP), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die katholischen Kirchengemeinden Anna Katharina und St. Lamberti, das Projekt „Respekt“ im Kolping-Bildungswerk Münster und die Liebfrauenschule Coesfeld.

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Ausgangspunkt dieser aktuellen Zusammenarbeit war ein Projekt zwischen dem IBP e.V. und der BFC 11b im letzten Schuljahr, woraufhin Herr Althoff (Geschäftsführer des IBP e.V.) und Herr Muschner eine weiterführende Zusammenarbeit angedacht hatten.

Die SchülerInnen und Studierende der Liebfrauenschule befragten in der Innenstadt mehr als hundert Passanten. „Sie wollten unter anderem wissen, wer ihrer Meinung nach von einem potenziellen Wohnraummangel betroffen ist, wer die Verantwortung dafür trägt und ob sich die lokalen Verantwortlichen für eine gezielte Versorgung mit Wohnraum einsetzen sollten.

Cindy Bröker resümierte nach der Befragung: „Wir haben eher damit gerechnet, dass uns die Befragten sagen würden, dass oftmals Arbeitslose von Wohnungsnot betroffen sind. Stattdessen hat man uns berichtet, dass inzwischen auch der Mittelstand mit diesem Problem kämpft.“ Liebfrauenschüler Georg Lukas: „Uns ist nicht so präsent gewesen, dass es auch bei uns Wohnungsknappheit gibt.“ Mitschülerin Rachel Podlech fügt hinzu: „Viele Befragte hat die Frage nach der Verantwortlichkeit für fehlenden Wohnraum aggressiv gemacht. Sie schimpften auf Politiker.“ Klassenkameradin Sabine Engelbrecht: „Ich hätte nicht gedacht, dass der Notstand so groß ist. Eine Frau war selbst betroffen."1

Das Aktionsbündnis von sozialen und kirchlichen Trägern und Organisationen möchte auf die Problematik fehlenden sozialen Wohnraums in der Region aufmerksam machen.

Die von den SchülerInnen und Studierenden der Liebfrauenschule Coesfeld erhobenen Fragebögen werden nun ausgewertet.

1 Manuela Reher in https://www.azonline.de/Coesfeld/3497811-Coesfeld-Jeder-Mensch-braucht-ein-Zuhause vom 02.10.2018