Abschlussgottesdienst 2015

"... Ein Stern vom Himmel gefallen..."
 

Am Freitag, 19.06.2015 feierten die Bildungsgänge BFS, SP, HEP S und HEP B gemeinsam eine Eucharistiefeier zur Schulentlassung unter dem Motto "... Ein Stern vom Himmel gefallen..." in der Jakobikirche.
 
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"Unser heutiger Gottesdienst markiert einen Abschluss und Dank für die gemeinsame Zeit an unserer Schule. Wir steuern allerdings keinen Punkt hinter uns an, sondern einen vor uns, der noch außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt. Es soll uns ein Licht aufgehen, dem wir in die Zukunft folgen können. Der Stern ist dazu unser heutiges Symbol. Mit dem Symbol Stern verbinden wir sonst rasch Advent, Weihnachten und Dreikönig, wir brauchen aber zeitübergreifend Orientierung. Die Vorbereitungsgruppe hat ein Bild des Gegenwartskünstlers Anselm Kiefer aus dem Pariser Louvre ausgewählt und möchte Ihnen damit das Symbol nahebringen."

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Frau Dederichs begrüßte alle Anwesenden
 
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Der Unterstufenchor der Fachschule für Sozialpädagogik (SP)
 
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 Pater Daniel


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 Bild vom Gegenwartskünstler Anselm Kiefer im Pariser Louvre:

Ein menschlicher Körper leuchtend blau liegt mit dem Rücken auf den Boden. Das weite Firmament erstreckt sich über den Liegenden. Die Sterne, sie überziehen das Firmament wie strahlende Diamanten. Ihr Betrachten bringt absolute Entspannung und beflügelt die Phantasie. Der Sternenhimmel steht für etwas Geheimnisvolles, Rätselhaftes, weit Entferntes. Wir Menschen sind fasziniert, wenn wir den Sternenhimmel mit bloßem Auge betrachten. Sterne stehen für Schutz und wegweisende Begleiter.

Der Horizont ist ungleich größer als der Mensch auf seinem kleinen Stück Erde. Das kleine Wesen Mensch, über dem sich die Milchstraße und das große Weltall erheben. Sterne helfen ihm zur Orientierung.

Im oberen Teil des Bildes zeichnet sich ein schemenhaftes Kreuz ab. Der Mensch hat sich, so wie er geschaffen wurde, hingelegt, um die Sterne zu betrachten. Doch er sieht weit mehr als sie. Das Kreuz steht für das Treffen von Horizontale und Vertikale. Es meint die göttliche Dimension, die in dieses Gemälde hineinragt. Ein weiter Horizont tut sich auf.

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"Ein Stern vom Himmel gefallen - Annäherung an die Erde, Verbindung mit uns auf der Erde.

Ein Stern lässt aufbrechen, ein Stern lässt lange, vielleicht mühsame Wege gehen in die Zukunft, ein Stern führt uns ans Ziel.

Solche Sterne gibt es auch in unserem Leben:

Das, was uns aufblicken lässt, das, was wir sehnsuchtsvoll erwarten, das, was uns Kraft und Mut gibt, aufzubrechen, in Bewegung zu kommen – um des Zieles, um der Verheißung willen.

Meinen neuen Lebensabschnitt, meinen Alltag, mein Leben in Verbindung zu bringen mit meinen Hoffnungen und Träumen, meinen Erwartungen und Zielen, das kann mir Kraft, Mut und Ausdauer schenken für meine Lebensaufgabe und die Herausforderungen der Zukunft."

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 Lesung: Aus dem Schöpfungsbericht (Gen 1,14-17)

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Vorstellung der Kollekte für das Tansania-Projekt durch Pia Fallenberg (AHE 12b) und Friederike Herbstmann (HBFSUb) (von links), die beide im Herbst 2015 nach Tansania fahren werden, um aktiv beim Projekt zu helfen.

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Frau Schleuter und Herr Laing
 

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Fotos: G. Emmerich
Text: K. Dederichs und G. Emmerich