Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik (SP) 2019

„Und jetzt lasst uns feiern…“

…mit diesem Satz beendete Yannick Schnieder aus der SP die Abschlussfeierlichkeiten der Erzieherinnen und Erzieher und sprach damit wahrscheinlich vielen seiner Klassenkameraden aus dem Herzen. Zwei Jahre lang haben sich die beiden Klassen durch viele unterschiedliche Fächer und auch Unterrichtsformen gekämpft, um heute endlich die Früchte ihrer Arbeit zu ernten, erklärte Schnieder.

Auch der stellvertretende Schulleiter Plaßmann betonte diesen großartigen Erfolg und gab rückblickend mit einem Zwinkern im Auge zu, dass man sich auch häufig zusammenraufen musste, wenn eine erneute Gruppenarbeit anstand. Außerdem gab er den Schülern mit auf dem Weg, dass sie es sind, die sich nun den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen müssen, sie aber auch die große Chance haben, Einfluss auf die Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft zu nehmen. Die Absolventen sollten immer kritisch sein, sich und auch andere hinterfragen und gerade den Menschen, die vielleicht nicht der Norm entsprechen, offen entgegenzutreten. „Auch nicht gerade gewachsene Bäume brauchen Aufmerksamkeit“, unterstrich der stellvertretende Schulleiter.

Im Anschluss darauf blickten die Klassenlehrer Frau Traphöner und Herr Hüls auf die vergangenen zwei Jahre zurück und hoben etliche Ressourcen und Kompetenzen hervor, über die die Absolventen nun verfügen. Nicht nur die Kompetenzen, die für ihr zukünftiges Berufsfeld wichtig sind, wurden in den letzten Jahren erworben, sondern sollten die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher auch in der Lage sein, „einen Murmelbahnbau“ zu bewältigen, bemerkten Traphöhner und Hüls lachend. Die Lehrer gaben ihren Schützlingen mit auf den Weg, dass sie sich bewusst machen sollen, was sie schon können, bereit sein, Fehler zu machen und aus diesen Fehlern zu lernen. Als Geschenk gab es bei der anschließenden Zeugnisübergabe neben frischen Sommerblumen auch ein kleines Glas mit einem Holzherz, das die Absolventen darin erinnern soll, wofür ihr Herz schlägt.

Abgerundet wurden die Feierlichkeiten durch zwei musikalische Einlagen, die die SPOa und SPOb mit Herrn Laing einstudiert hatten („My Lord, what a morning“ und „Only time“), bevor die Absolventen mit ihren Familien und Partnern zum Abschlussgottesdienst und den anschließenden Sektempfang verabschiedet wurden. In diesem Sinne…lassen Sie sich feiern.

Fotos und Text: M. Kalvelage-Pischke