Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik (SP)

Zwei Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik wurden am Freitag, 29.06.2018 verabschiedet.

Vor der feierlichen Verabschiedung feierten die Absolventinnen und Absolventen eine Eucharistiefeier zur Schulentlassung unter dem Motto "Zeitenwende" in der Jakobikirche.


Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Studierenden der beiden Klassen SPOa und SPOb in der Aula der Liebfrauenschule, um gemeinsam mit Ihren Familien, Freunden und auch Lehrerinnen und Lehrern ihr Examen zu feiern.

Andre Feldmann (SPOa) und Benedikt Lauer (SPOb) moderierten souverän das Programm der Abschlussfeier der SP.

Zu Anfang der Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik gab Herr Knoke, in seiner Funktion als Koordinator der Fachschulen und Vertretung der Schulleitung, den Absolventen einige Gedanken mit auf ihren Weg ins Berufspraktikum.

Er wies darauf hin, dass die schulische Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher sich im letzten Jahrzehnt grundlegend gewandelt hat. In den letzten zwei Jahren wurden die Absolventinnen und Absolventen nach dem Konzept der Lernfelddidaktik ausgebildet und als Studierende angesprochen worden. D.h. ganz konkret: die Ausbildung an der Fachschule wird nach dem Deutschen Qualitätsrahmen so eingestuft wie ein kindheitspädagogisches Bachelor-Studium an einer Hochschule.

Die Gesellschaft hat jedoch immer noch ein unzutreffendes Bild von der Komplexität und Aufgabenfülle im Bereich der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Der reine Betreuungsaspekt spielt in der öffentlichen Wahrnehmung des Berufsbildes eine vorherrschende Rolle.

Der Erzieherberuf stellt jedoch  hohe Anforderungen 

Er teilte die Hoffnung, den Studierenden an der Liebfrauenschule das Rüstzeug für die Zukunft , die fachtheoretischen und fachpraktischen Kompetenzen vermittelt zu haben, damit sie die vielfältigen Herausforderungen der Praxis meistern können. Vor allem hoffte er, dass Ihnen Impulse gegeben werden konnten für die Entwicklung einer professionellen Haltung, auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.

Es folgten Dankesworte an den Klassenlehrer der SPOa, Herrn Weiland, sowie ein Lied.

Herr Laing unterstützte die Klasse musikalisch am Klavier.


Carolin van Deenen und Lena Rensmann (SPOb) erinnerten in einem amüsanten Vortrag mit Hilfe einer Spielzeugeisenbahn an verschiedene Stationen der Ausbildung: Lernfelder und Selbstlernphasen, sowie an außergewöhnliche Ereignisse im Unterricht und im Praktikum oder an außerschulische Aktionen.

Anschließend erhielten die beiden Klassenlehrer von Schülervertretern für die geleistete Arbeit ein besonderes Präsent.

Frau Kühn, Klassenlehrerin der SPOb.

 

Herr Weiland, Klassenlehrer der SPOa.


In einem gemeinsamen Redebeitrag luden die beiden Klassenlehrer die Studierenden dazu ein, auf eine gedankliche Wanderschaft ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu gehen. Ausgungspunkt dieser Wanderung bildete dabei das Foto einer Skulptur vom Senheimer Stein- und Skulpturenweg, auf dem zu lesen war: "Wanderer gedenke, woher du kommst, wohin du gehst".

Warten auf die Zeugnisübergabe...

Dann war es endlich soweit...

Es folgte als abschließender Höhepunkt der Feier die Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrer. 

Zusätzlich unterstützt von Herrn Knoke, der besondere Leistungen würdigte.


SPOa

SPOb

 

Fotos: Herr Wolbring und K. Traphöner

Text: G. Emmerich