Abschlussfeier der Fachschule für Heilerziehungspflege - Schulform

„When nothing goes right, go HEP“, war das Motto der Anschlussfeier der Fachschule für Heilerziehungspflege-Schulform.

Aufgrund der Baumaßnahme in der Turnhalle fand die Veranstaltung im Pfarrheim St. Lamberti statt.

„Für den Anlass eine sehr geeignete Alternative mit passenden Räumlichkeiten“, war die einhellige Auffassung der Teilnehmer.

Alle Anwesenden wurden durch Hannes Leopold und Arne Honermann (HEP SO a) begrüßt. Und sie führten im weiteren Verlauf als Moderatoren in gekonnt-witziger Art durch die Veranstaltung.

In seiner Ansprache gab Schulleiter Ulrich Pischke den Absolventen zwei bedeutsame Anregungen mit auf ihren Weg in das zukünftige Berufspraktikum. Für die Arbeit als Heilerziehungspfleger  sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Team wesentlich. Notwendig dafür sei Offenheit mit gegenseitiger Verlässlichkeit, Übernahme von Verantwortung und Respekt füreinander, aber auch eine offene Streitkultur. Und Pischke ermutigte die Absolventen: „Wenn Sie von einer Sache überzeugt sind, versuchen Sie das Team davon zu begeistern.“

Für den zweiten Gedanken verwies Pischke auf das christliche und humanistische Menschenbild, welches die Schule vertrete und lebe. Gegenüber gegensätzlichen Entwicklungen sollten die Studierenden wachsam sein. Er verdeutlichte solche Bestrebungen am Beispiel einer Bundestagsanfrage einer Partei, in welcher eine gedankliche Verknüpfung von Behinderung mit Inzest und Migration provoziert werde. Er hoffe, dass die Studierenden durch die Ausbildung stark genug seien, sich solchen Versuchen deutlich gegenüber zu stellen.

In dem Beitrag der HEP SO a „Antworten auf die Träume“ stellten die Schüler Unterrichtssituationen und typische Verhaltensweisen der Lehrer in mehreren kurzen Sketschen vor und beendeten den Auftritt mit einem Gebärden- unterstützen Lied.

Die Absolventen der HEP SO b trugen ein Lied mit dem Titel „Zehn kleine Lehrerlein..“ vor und gaben darin Erfahrungen ihrer Schulzeit zum Besten.


Die beiden Klassenlehrer Andre Hinken und Josef Möllers gaben in ihrer Ansprache mit Anspielung auf die derzeit laufende Fußballweltmeisterschaft einen Rückblick auf die „Trainingszeit“  der beiden Klassen und blickten zurück auf verschiedene Trainingseinheiten, theoeretische und praktische Schulungen, Einsatzbereitschaft und Trainingserfolge. Sie gratulierten zum „Turniersieg 2018“  und zum „Aufstieg in die nächste anspruchsvolle Liga, das Berufspraktikum.“

Da es für Möllers die letzte Abschlussrede als Klassenlehrer war, gab er abschließend in einem „motopädischen Ressumee“ Einblicke in die Motorik der HEPer.  Er fasste seine langjährigen Erfahrungen zusammen und erfand dazu neue und kreative Fachbegriffe wie „Moto-potenzia, Moto- morgana, Moto-demenzia, Motophobie, Moto-kament  oder Moto-visionen.

Den Abschluss der Feier bildete dann die Übergabe der Zeugnisse.

HEP SOa mit Klassenlehrer Herrn Möllers

HEP SOb mit Klassenlehrer Herrn Hinken

Anschließend fand noch ein Sektempfang auf dem Schulhof statt.

 

Fotos: W. Jansen

Text: J. Möllers