2. Bericht des Tansania-Projektes 2018

Auch in der zweiten Woche haben wir als Gruppe wieder viel erlebt.
Bei einem von uns organisierten Fest für die Schulkinder wurden verschiedene Aktivitäten wie Ketten basteln, Mandalas malen und Kinderschminken angeboten, welche mit viel Freude und Begeisterung angenommen wurden. Da solche Angebote selten zur Verfügung stehen, herrschte ein großer Andrang, welcher durch die Anwesenheit der Schwestern gut bewältigt werden konnte.

Nach dem Kinderfest haben wir die Schwestern zu einem gemeinsamen Abendessen mit selbstgemachten Pommes und Krautsalat eingeladen. Durch das Spielen eines Akkordeons wurde viel gesungen und gelacht.
Am Folgetag besuchten wir einen traditionellen afrikanischen Gottesdienst, welcher durch den lebendigen Gesang des Chores begleitet wurde.
Jeden Montag findet in Loibor siret ein Markt statt, bei welchem wir Lebensmittel für die ganze Woche  besorgt haben. Neben den alltäglichen Sachen kann man dort auch typische Kleidung und Schuhe der Massai kaufen.

Auf der Baustelle wurden weitere Schritte für das Fundament vorbereitet. Neben dem Befüllen der entstehenden Fläche mit Speis, fingen einige Teilnehmer auf Grund des schlechten Wetters (für afrikanische Verhältnisse) an, die Außenfassaden der Schule zu grundieren und neu zu streichen.

Das Highlight der Woche war eine privat organisierte Safari-Tour mit einem Jeep, bei dem uns die Lehrer der Notre Dame Osotwa Schule begleiteten. Wir saßen mit 14 Leuten auf dem Dach des Jeeps und konnten die Landschaft sowie die Tiere hervorragend beobachten. Die Fahrt war holprig und wackelig, jedoch eine Erfahrung wert. Wir haben den Holy Mountain erklommen und besuchten die Organisation „Tanzanian People Wildlife“. Sie organisiert Programme, bei denen das Errichten von "living walls" erklärt wird, um die Bomas zu schützen. Man möchte den Einheimischen näherbringen, mit den Tieren zu leben anstatt sie zu töten.
So lernen sie, dass wilde Tiere Teil ihres Ökosystems sind und nicht nur als Feinde zu betrachten sind.

Text: J. Tigges

Fotos: P. Gövert