1. Tansania-Bericht des Tansania-Projektes 2018

Am 11.10.2018 sind wir mittags in Coesfeld Richtung Tansania gestartet. Nach einer langen Reise sind wir in Arusha für unseren Zwischenstopp angekommen. In Arusha wurden der Food— und der Massaimarkt besucht, SIM–Karten und Geld gewechselt, die ersten Touren mit dem Motorrad gemacht. Zudem wurde für die Weiterreise eingekauft und es wurde ein Spaziergang durchs „Downtown“ gemacht. Nach zwei Nächten in Arusha wurden die Jeeps für die Weiterreise nach Loibosiret gepackt. Die Vorfreude und Aufregung, was uns weiter erwartet, stieg an. Die vierstündige Fahrt mit den Jeeps über Stock und Stein war sehr aufregend. Auf dem Weg wurden Affen, Antilopen, Strauße und Giraffen gesichtet. Die Tiere konnten aus nächster Nähe beobachtet werden und machen Vorfreude auf die bevorstehende Safari im nahegelegenen Nationalpark. Nach der Ankunft an dem Gästehaus in Loibosiret wurden wir von den ansässigen Schwestern begrüßt und zum Essen eingeladen. Abends haben wir einen kleinen Spaziergang über das Gelände gemacht und uns den Dorfplatz der Massai angeschaut. Unsere Ankunft hatte sich unter den Kindern schnell herum gesprochen und kurzerhand waren wir von etwa 30 Kindern umringt, die uns interessiert begutachten. Nach der ersten Nacht im Gästehaus ging es direkt auf die Baustelle. Unsere erste Aufgabe war es die bereits gemauerte Fläche mit Sand aufzufüllen. Also hieß es Eimer für Eimer mit roter Erde schleppen, um das Fundament zu bilden. Die sichtbaren Erfolge waren schleppend und die Arbeit bei der Mittagshitze sehr anstrengend.

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Aber das Ergebnis unserer Arbeit kann sich bisher sehen lassen und die Zusammenarbeit mit den Bauarbeitern Vorort macht Spaß. Wir versuchen so viel wie möglich auf Kisuaheli zu lernen und uns zu merken. Ein paar Floskeln sitzen schon, wie ‚A sante sana’, was Dankeschön heißt. Einen Nachmittag konnten wir früher von der Baustelle gehen, um mit Schwester Rashmi das Massaidorf neben der Schule zu besuchen. Wir wurden herzlich empfangen und hatten die Chance, uns vier verschiedene Bomas anzuschauen. Die Frauen wirkten sehr stolz auf Ihre Häuser. Eine Woche sind wir bereits unterwegs, von der Vielzahl der Eindrücke könnte es jedoch bereits ein ganzer Monat sein. 

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Text: F. Huil

Fotos: P. Gövert