BP-Kurs der SP „Verstehen aber nicht einverstanden sein! Umgang mit sog. schwierigen Kindern und Jugendlichen“

Wer sich am letzten Wochenende der ansonsten so friedlichen Liebfrauenschule näherte,  vernahm plötzlich laute Schlaggeräusche und Schreie. Was war passiert? Unter der Anleitung der Referenten Ingo Melzer und Christoph Böhm fanden sich angehende Erzieherinnen im Anerkennungsjahr zu einem BP-Kurs mit dem Titel „Verstehen aber nicht einverstanden sein! Umgang mit sog. schwierigen Kindern und Jugendlichen“ zusammen.  In einem Mix von Theorie und praktischen Übungen beschäftigten sich die zukünftigen Erzieherinnen zunächst mit Fragen wie: Welche Bedeutsamkeit haben für mich Regeln und deren Einhaltung? Wie gehe ich in der Praxis mit grenzverletzendem Verhalten von Kindern und Jugendlichen um? Daran anschließend führten die Referenten, beide erfahrene Pädagogen und ausgebildete Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainer, in die Grundlagen der konfrontativen Pädagogik ein. Ihre Ausführungen konnten sie immer wieder eindrücklich auf ihre Arbeit mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen beziehen. Ein Highlight des Kurses waren praktische Übungen aus  dem Bereich der sogenannten Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainings, die es den angehenden Erzieherinnen erlaubten, einerseits die Opfer- und Täterrollerolle einzunehmen und andererseits das eigene souveränes Auftreten in schwierigen Situationen zu trainieren. Am Ende des zweitägigen Trainings erhielten die Referenten von den Erzieherinnen im Anerkennungsjahr ein ausnahmslos positives Feedback.

Warum es bei dem Workshop mitunter so laut zuging und es sogar zu zerrissenen Oberteilen kam, lassen folgende Bilder erahnen:

Text und Bilder: H. Hüls